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Das WASTEred Projekt zielt darauf ab, den Einsatz und die Marktpräsenz von LODOred zu fördern. LODOred ist ein neues, ökologisches und innovatives Produkt das in der Lebensmittelindustrie (Schlachthöfe, Fleischverarbeitungsunternehmen und Molkereien) eingesetzt wird. Bei der Anwendung von LODOred sollen die großen Mengen von Klärschlamm verringert werden, die durch das Abwasser in den Kläranalgen erzeugt werden. Die zu erwartende Reduzierung des Klärschlamms verringert die Kosten für die Schlammentsorgung, sowie die Umweltbelastung.

 

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WASTEred Zielsetzungen

 

Seitdem das WASTEred Projekt gestartet wurde, um  LODOred in den europäischen Markt einzuführen, wurden zwei Zielrichtungen definiert:
Umweltabhängige und ökonomische.

 

Die umweltabhängigen Ziele umfassen:

 

Zielsetzung 1: Abfallreduzierung in den Lebensmittelindustriesektoren. Verringerung von mindestens 35% des Überschusssschlammes in drei Musterbetrieben, um die Anwendbarkeit in der Fleisch- und Milchindustrie innerhalb der Projektdauer zu demonstrieren. Des Weiteren die Abdeckung von 20 % im Bereich der Fleisch & Milchindustrie innerhalb der EU in den folgenden 7 Jahren nach Projektabschluss.

 

Zielsetzung 2: Wasserqualität der Vorfluter (Seen und Flüsse) durch bessere Behandlungsleistung im Abwasserbehandlungsanlagen verbessern sowie die Verunreinigung (Eutrophierung) auf der Oberfläche verringernd.

Die Wasserqualität der Abflüsse sollen mindestens 20% weniger BOD/COD und 20% weniger Phosphate und Stickstoff (besonders Nitrate) enthalten, indem die Behandlungsleistung in den drei ausgewählten Abwasserbehandlungsanlagen durch höhere Leistungsfähigkeit der Biologie gesteigert wird.

Die erfolgreiche Projektdurchführung von LODOred sollte uns die Möglichkeit geben, Zugang zu weiteren potentiellen Neukunden (ca. 2.600 Anlagen) im europäischen Markt zu erhalten, um den Vorteil einer Phosphat- und Stickstoffverunreinigung von 20% weiterzugeben.

 

Zielsetzung 3: Verringerung den „ökologischen Fußabdrucks“ des kompletten Abwasserbehandlungsprozesses in der Lebensmittelindustrie: Eine Reduzierung von 35% der Überschussschlammmenge in den drei Fallstudien und in ¼ des möglichen Marktes innerhalb der Projektdauer könnte zu den folgenden Resultaten führen:

ERWARTETES RESULTAT

INNERHALB DER PROJEKTDAUER

NACH DER PROJEKTDAUER

Transportreduzierung, für den Schlamm (LKW-km)

7.500 km

6,5 Mio. km pro Jahr

Reduzierung des Polymer-Verbrauchs (Schlammentwässerung)

4 ton

6,500 to / Jahr

Reduzierung des Energieverbrauchs für die Behandlung, Entwässerung, Trocknung und Verbrennung des Schlammes (%)

25 % weniger

25 % weniger

Reduzierung der Luftverschmutzung durch Einsparungen beim Transport (CO2) sowie der Verbrennung (Stickstoffoxide)

1,5 t weniger

1,4  Mio. t weniger

 

Zielsetzung 4: Erleichterung des Zugangs zu Firmen mit innovativem „grünem“ Wissen. Ausbau dieses Netzwerkes, was nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit dieser Firmen, sondern auch den Zugang zu neuen und innovativen Technologien bzw. Produkten ebenfalls verbessert.

 

Außer allen positiven Umweltfolgen für mögliche Benutzer von LODOred, greifen auch positive ökonomische Gesichtspunkte. Die folgenden ökonomischen Zielsetzungen werden verfolgt:

 

Zielsetzung 1: Verringerung der Beseitigungskosten für Klärschlämme (35%), seit der Implementierung der Directive 91/271/EEC, in der die kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen europaweit einen erhöhten Schlammanfall vermelden und im Gegenzug die Verfahren der Schlammbeseitigung abgenommen haben.

Aufgrund der Zusammensetzung und ihren hygienischen Risiken, gehen die meisten Schlämme, der Fleisch- oder Milchindustrie in die Verbrennung.

Die Kosten pro Tonne schwanken bei behandelten Schlämmen stark in Europa, zwischen 35 €/t für entwässerten Schlamm in Polen und 120 €/t in der Schweiz.

Die Schlammbeseitigungskosten eines durchschnittlichen Fleisch- bzw. Molkereibetriebs (3.500 t/Jahr) schwanken Sie zwischen € 120.000 und 420.000 € pro Jahr.

Die stark steigenden Kosten für Schlammbehandlung, Energie- und Transportkosten in Europa sowie die begrenzten Kapazitäten der Schlammverbrennung legen nahe, dass diese Kosten in den nächsten Jahren weiter steigen werden.

Der Einsatz von LODOred würde die Schlammbeseitigungskosten mindestens um ein Drittel verringern.

 

Zielsetzung 2: Verringerung der Polymerkosten (50%) für die Schlammentwässerung.

Da diese Kosten zwischen 3-5 €/kg schwanken und eine Menge von zwischen 7-10 Kilogramm erforderlich ist um 1 t Überschussschlamm (Durchschnittspreise zwischen 73.000 - 175.000 €/Jahr/Kunde) zu entwässern, ist folglich eine Gesamteinsparung von 50-55% von polymeren Flockungsmitteln möglich.

 

Zielsetzung 3: Verringerung der Energiekosten (25% Einsparung), die für die Behandlung verwendet werden (Transport, Trocknung und Verbrennung des Schlamms).

Unter Berücksichtigung des verringerten Transportes, der Energieeinsparung für die Schlammentwässerung sowie für die Trocknung ergibt sich voraussichtlich eine Gesamtenergieeinsparung von 25%, von der die potentiellen Kunden profitieren.

 

Zielsetzung 4: Verringerung der Abwasserabgabegebühren um 20% (Verunreinigungsgebühr für Qualität der Abläufe).

Eine um 20% verbesserte Ablaufqualität (BOD/COD, Phosphat- und Stickstoffinhalt) vom behandelten Abwasser wird zu verringerten Abwasserabgaben führen.